Du betrachtest gerade Email-Marketing: 4 Gründe, warum Sie Ihre Kunden per Email-Newsletter ansprechen sollten

Das Email-Marketing hat in Deutschland nicht den besten Ruf:

Der Empfang von durchschnittlich 100 Spams pro Person und Tag zu nervigen Themen wie Viagra und Co. hat dafür gesorgt, dass dieser Begriff negativ belegt ist.

Doch, wie ich meine, zu Unrecht:

Ergänzend zu anderen Marketing-Kanälen sind hier erstaunliche Effekte erzielbar, die sowohl dem Versender (vorausgesetzt, er ist vertrauenswürdig) als auch dem Empfänger zugute kommen!

Im folgenden nenne ich 4 Gründe, warum es Sinn macht, mit dem Werkzeug Email-Newsletter zu arbeiten.

Es gibt natürlich noch mehr gute Gründe, aber über die sollten wir besser im persönlichen Gespräch diskutieren.

 

1. Geringere Kosten

Sie  sparen Geld beim Versand: Zwischen 35 und 55 Cent kostet der Versand eines Newsletters mit der Post. Der Versand eines Email-Newsletters liegt je nach Auflage zwischen 1 und 5 Cent, wenn Sie über einen professionellen Versender gehen; im Falle einer ungestalteten Mail, aus dem eigenen Outlook verschickt, fallen sogar überhaupt keine Kosten an. Aber lassen Sie sich bitte nicht dazu hinreißen, ähnlich den großen Spammern einige Millionen Werbemails zu verschicken, Ihre Kunden also quasi „mit der Gießkanne“ zu benetzen. Damit erreichen Sie nur, dass Ihre Newsletter früher oder später ebenfalls als Spam abgetan werden – die richtigen Anprechpartner erreichen Sie damit sowieso niemals!

 

2. Personalisierung und Dialog

Ihre Kunden erhalten die Inhalte, die sie interessieren und können darauf schnell und einfach reagieren!

Natürlich ist es heutzutage möglich geworden, auch gedruckte Newsletter zu personalisieren – Vorteile sind die auf den Empfänger angepassten Inhalte, sodass der Nutzen des Newsletters für den Empfänger steigt. Personalisierung bedeutet also nicht allein, den Empfänger mit seinem Namen anzusprechen, sondern eine ganze Menge mehr! Leider müssen Sie aber auch eine ganze Menge mehr Informationen über Ihren Kunden besitzen! Aber das ist ein anderes Thema…

Eine direkte Möglichkeit des Empfängers, auf die erhaltenen Informationen oder Angebote per Mausklick zu reagieren, ist aber nur im Email-Marketing möglich. Damit wird eine Art des Dialogs eröffnet, der vielen Kunden bereits über die Social Media – Kanäle wie Twitter oder facebook bekannt ist und damit gerne akzeptiert wird.

 

3. Größere Reichweite des Email-Newsletters

Sie erreichen Ihre potentiellen Kunden: Die Reichweite eines Email-Newsletters hängt natürlich grundsätzlich von der Anzahl der Adressen ab, an die ich ihn versende. Allerdings geben, wie in aktuellen Studien festgestellt wurde, viele Menschen leichter ihre Email-Adresse als ihre Postadresse im Internet weiter.

Über ein facebook-Gewinnspiel, das einer klar abgegrenzten Zielgruppe angeboten wird, können sehr gut viele potentiell hochwertige Email-Adressen generiert werden. Und das ist meiner Meinung nach wesentlich effektiver, als Postadressen in großen Mengen über einen Adressverlag zu beziehen.

Durch den Einbau einer Social Sharing – Funktion in den Email-Newsletter erhalten die Empfänger die Möglichkeit, interessante Angebote oder Informationen mit ihren Kontakten zu teilen – und damit die Reichweite Ihres Newsletters wesentlich zu erhöhen!

Gegner des Email-Marketings arbeiten gerne mit dem Argument, dass der Email-Newsletter schnell und einfach gelöscht werden kann und damit vom Empfänger gar nicht mehr gelesen wird. Hand aufs Herz: Wie lange überlegen Sie, bevor Sie den aufwändig gedruckten und im DIN A4 – Format versendeten (Porto: ca. 1,45 € pro Stück!) Newsletter eines ungeliebten Anbieters in den Papierkorb werfen? Im Gegenteil: erhalte ich einen Email-Newsletter, kann ich mich vom Empfang weiterer Newsletter abmelden, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen.

 

4. Medienübergreifende Informationsaufbereitung

Im Newsletter werden nur Kurzinfos gegeben – weitere Informationen per Mausklick.

Da in der modernen Gesellschaft der klare Trend vorherrscht, durch ein schnelles „Überfliegen“ der gesendeten Informationen festzustellen, ob sich ein genaues Lesen überhaupt lohnt, sollte der Newsletter kurz gefasst sein. Das gilt übrigens auch für die Printversion: Studien belegen, dass bereits nach maximal 5 Sekunden die Entscheidung über ein vertiefendes Lesen getroffen wurde.

Weiterführende Informationen sollten dann so bereitgestellt werden, dass der Empfänger ohne Aufwand seine Informationen über die für ihn interessante Gebiete vertiefen kann. Das geht so einfach nur im Email-Newsletter: Ob weiterführende Texte, eVideos oder ein Bestellshop – die vom Empfänger gewünschte Aktion gelingt leicht und wird daher ausgeführt: Heute versenden nur noch sehr wenige Menschen eine Antwortpostkarte!

Meine persönliche Erfahrung dazu: Wenn ich eine Zeitschrift lesen möchte, kaufe ich mir eine. Es gibt nur sehr sehr wenige Print-Newsletter, die eine gute Zeitschrift ersetzen können – diese kosten aber in der Herstellung ein Vermögen und lohnen sich daher nur für wenige Unternehmen. Wenn ein Email-Newsletter zu viel Text enthält, lese ich bestenfalls die ersten Sätze der ersten Themen und breche dann ab.

Haben Sie Fragen dazu?

Wir beraten Sie gerne im Bereich Email-Marketing. Die Wachstumsraten sind hoch, trotzdem befindet sich dieser Bereich noch in einer „Aufbruchphase“, die große Steigerungsraten zulässt und gerade den kleinen und mittleren Unternehmen viele Vorteile bietet!

Probieren Sie es aus – es lohnt sich!