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5 Fehler, die kleine und mittelständische Firmen in Social Media vermeiden sollten

Die meisten deutschen Konzerne sind inzwischen in Social Media aktiv. Viele dieser großen Unternehmen machen das auch richtig gut: Sie haben damit sehr große Fan-Gemeinden aufbauen können, die täglich mit den Konzernen kommunizieren. Schauen Sie sich zum Beispiel den Audi AG – facebook-Auftritt an.

Das sieht bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen leider ganz anders aus. Wenn überhaupt, können die meisten der Social Media – Aktivitäten aus diesem Bereich eher als „stiefmütterlich“ bezeichnet werden. Richtig gute Auftritte sind hier selten – aber es gibt sie!

Was machen viele der kleinen und mittelständischen Unternehmen falsch? Fünf Fehler, die in Social Media oft gemacht werden, habe ich im folgenden aufgelistet: Die Vermeidung dieser Fehler verbessert den Effekt der Social Media – Aktivitäten erheblich.

 

1. Die Möglichkeiten von Social Media werden nicht ausgenutzt

Fakt ist, dass die meisten der kleinen und mittleren Betriebe Social Media nicht als wertvolle Schnittstelle zum Kunden sehen, sondern als zusätzliche Aktivität, die „nur Arbeit macht, aber eigentlich nichts bringt“. Vielleicht liegt das Problem vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen darin, dass die Möglichkeiten des neuen Mediums „Social Media“ nur unzureichend ausgeschöpft werden? Dann ist die hier investierte Arbeit tatsächlich sinnlos.

Also bitte nicht ziellos „herumdoktern“: Social Media ist ein relativ neues Medium, für das andere Regeln gelten, als im „offline“ Marketing. Wichtig ist daher ein effektiver Umsetzungsplan, der diese neuen Möglichkeiten einbezieht. Natürlich muss er sich auch nach den Zielen richten, die das Unternehmen mit seinen Social Media Aktivitäten erreichen möchte. So werden die Themen, Aktionen usw. im Sinne der optimalen Ausnutzung des Mediums langfristig geplant und optimal umgesetzt.

Für den Anfang sollte professionelle Hilfe eingeschaltet werden, um einen wirklich guten Plan zu erstellen: Nur so kann sichergestellt werden, dass das Unternehmen für seine Follower interessant wird und auch bleibt – bei gleichzeitiger Erfüllung der Ziele, damit die Aktivität in Social Media dem Unternehmen auch einen messbaren Nutzen bietet.

 

2. Zuständigkeiten sind nicht klar definiert

Die Follower eines Social Media – Unternehmensauftritts kommunizieren in erster Linie mit dem Unternehmen im Allgemeinen – ein richtiger Ansprechpartner sorgt aber dafür, dass sie immer mit einer realen Person zu tun haben. Das stärkt die Bindung an das Unternehmen, denn schließlich kommunizieren hier Menschen mit Menschen. Je nach Anzahl der Themen, die in Social Media besprochen werden, kann es auch sinnvoll sein, dass mehrere Ansprechpartner festgelegt werden müssen, die jeweils „Profis“ auf ihrem Gebiet sind: Allgemeine „nichtssagende“ Antworten auf hier gestellte Fragen können im schlimmsten Fall negative Reaktionen erzeugen, gute Antworten hingegen steigern das Image des Unternehmens und die Bindung!

 

3. Es werden falsche Inhalte gepostet

Um die Authentizität des Unternehmens zu gewährleisten, sollten „eigene“ Inhalte gepostet werden. Damit wird das Bild des Unternehmens für den Follower realistisch dargestellt und nicht ein leeres Bild aufgebaut. Viele Menschen merken sehr schnell, wenn ein Unternehmen nicht authentisch ist und möchten diesem Unternehmen dann nicht mehr folgen. Daher sollten die eigenen Mitarbeiter ihre Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Alltag posten. Wenn externe Firmen eingeschaltet werden, ist es zwingend notwendig, diese ausreichend zu briefen und immer wieder mit aktuellen Informationen „aus dem Firmenalltag“ zu versorgen, damit sie diese Aufgabe erfüllen können.

Die Follower möchten aber nicht nur mit Produktinformationen „totgeschlagen“ werden – Abwechslung, (Ent-)Spannung und Neues sollten abgewogen werden.

4. Die Sprache der Posts wird falsch gewählt

In vielen Unternehmen werden sehr hohe Maßstäbe an die Informationen gestellt, die aus dem Hause herausgetragen werden. Zumeist überprüfen noch Juristen die Rechtssicherheit. Damit wird vielen Problemen ein Riegel vorgeschoben, leider aber auch ein zu „professioneller“ Tonfall in die Posts gebracht. Bitte also keine „Marketing-Fachsprache“ verwenden. Hier ist es wichtig, immer einfache und interessant aufbereitete Informationen zu geben, die aber nicht „überkanditelt“ wirken dürfen, um die Follower wirklich anzusprechen. Der Ton variiert natürlich: Er sollte zur Zielgruppe passen, um die optimale Wirkung zu entfalten.

 

5. Es wird zu wenig oder zu viel gepostet

Wenn auf einer Unternehmensseite nichts passiert, können verständlicherweise nur sehr wenige Follower akquiriert werden. Daher ist eine gewisse Häufigkeit der Posts notwendig. Die Häufigkeit, mit der interessante und lesenswerte Inhalte erzeugt werden müssen, impliziert allerdings einen gewissen Aufwand, über den sich das Unternehmen immer im Klaren sein muss.

Umgekehrt werden aber viele Follower einer Social Media – Unternehmensseite abgeschreckt, wenn zu viel gepostet wird. Um sich den hohen Aufwand zu sparen, folgen viele Fans diesen Seiten dann lieber nicht mehr.

Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte: In verschiedenen Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass 3-4 Posts pro Woche eine optimale Wirkung haben. ABER: Je nach Zielgruppe kann die Anzahl der Posts variieren. Daher sollte ausgehend von der Faustformel die optimale Anzahl ausprobiert werden. Die Steuerung erfolgt über Analysetools.

Social Media Marketing ist unser Business.

Gerne beraten wir Sie persönlich und zu Ihrem individuellen Vorteil!