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Print versus Online?

Trotz Internet, Social Media, Smartphones und eBook werden gedruckte Medien mehr denn je nachgefragt.

 

Die Verhältnisse verändern sich aber eklatant:

In den USA wurden 2005 noch über 53 Millionen Zeitung täglich verkauft. Heute sind es unter 40 Millionen.

Laut Brancheninsidern wird aber gleichzeitig der Anteil vom Werbedruck von derzeit 50% auf über 55% ansteigen.

 

Diese Veränderungen sind dadurch zu erklären, dass sich das Kommunikationsverhalten der Bevölkerung in den letzten Jahren stark verändert hat:

Was die Informationsbeschaffung angeht, lesen immer mehr Menschen die täglichen Nachrichten im Internet und nicht mehr in der Zeitung. In Deutschland ist dieser Trend derzeit zwar noch eher verhalten, wird sich aber laut Branchenkennern auch hier durchsetzen. Einerseits weil in den Industriestaaten die Internet-Nutzung wesentlich stärker verbreitet ist als in Entwicklungsländern, aber auch, weil die Möglichkeiten des Internets bei der Informationsbeschaffung die des gedruckten Medium weit übersteigt.

 

Anzeigenwerbung ist durch Online ungleich erfolgreicher geworden: Schneller, effektiver, mit wesentlich höherem Verbreitungsgrad.

 

Social Media gibt den Unternehmen ganz neue Möglichkeiten, sich mit ihren Kunden zu verbinden und mit ihnen zu kommunizieren. Und das zu äußerst günstigen Kosten!

 

Andererseits hat aber auch Print große Stärken:

Zum Beispiel bei der Durchsetzung von bezahlten Inhalten. Noch immer ist es wesentlich einfacher, für eine gedruckte Information eine Bezahlung zu erhalten, als für eine digitale.

Und auch in der Werbung: Werbeanzeigen, Werbeflyer, Verpackungen, Postkarten sind auch in absehbarer Zeit nicht aus unserem Leben wegzudenken. Es zeigt sich, dass die Online-Werbung allein den gewünschten Werbeeffekt nicht erzielen kann. Dazu zählt auch, dass die Glaubwürdigkeit einer Printwerbung vom Adressaten als höher eingeschätzt wird.

Weitere Pluspunkte sammelt Print durch die vielfältigen Möglichkeiten der Veredelung und durch den gezielten Einsatz der Sinne – zum Beispiel des haptischen und des Geruchs-Sinns – ein Nutzen, den Onlinemedien einfach nicht bieten können.

 

Das Fazit ist, dass das Marketing-Mix aus Maßnahmen beider Welten zusammengestellt sein muss, die aufeinander aufbauen und sich damit gegenseitig ergänzen. Also eine systematische Umsetzung eines gezielten Medien-Mixes.

Schon jetzt wird eine Verbindung von Print und Online immer öfter aktiv umgesetzt: Zum Beispiel liegen bei jeder Amazon – Lieferung regelrechte Massen an Werbeflyern für Internet-Anbieter bei. Auf den gedruckten Werbeflyern finden die Adressaten Bestellcodes, die ihnen z.B. Nachlässe beim Online-Kauf ermöglichen.

 

Durch die ansteigende Nutzung der neuen Medien ergeben sich zwangsläufig früher oder später interessante neue Geschäftsmodelle, die sich auf das veränderte Konsumentenverhalten einstellen und die an sie gestellten Anforderungen erfolgreich erfüllen. Diese Geschäftsmodelle sichern die Zukunft der Unternehmen und müssen daher in den Fokus der Betrachtung gerückt werden.

Wir beraten Sie gerne, damit Sie vom richtigen Marketing-Mix profitieren.
Sprechen Sie uns ganz unverbindlich an!