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Das optimale Papier

Papier ist mehr als nur Bedruckstoff. Es begegnet uns im Alltag an den verschiedensten Stellen, ist vielseitig einsetzbar und besitzt für sich eine hohe Aussagekraft.

 

Die unglaubliche Vielfalt der angebotenen Papiere, ihre Färbungen, Stukturen und die verschiedensten Eigenschaften ermöglichen es, allein durch den Bedruckstoff Botschaften auszusenden. Eine Auswahl dieser Eigenschaften möchten wir hier vorstellen. Wenn diese in den Entscheidungsprozess zur Papierauswahl einfließen, lassen sich die Informationen optimal transportieren.

Weiterhin präsentieren wir die drei gängigsten Papiersorten.

 

Papier-Eigenschaften:

 

Die Optik

Papiere unterscheiden sich in ihrer Färbung, in ihrem Weissegrad und in ihrer Struktur. Das Auge setzt diese Feinheiten sofort in Informationen um.

 

Die Haptik

Papiere fühlen sich unterschiedlich an. Es gibt raue, samtige oder sehr glatte Papiere. Volumenpapiere fühlen sich dicker an und vermitteln häufig eine besondere Hochwertigkeit. (Mehr zum Thema → Haptik)

 

Das Gewicht

Die meisten Papiere sind in verschiedenen Flächengewichten bzw. Grammaturen erhältlich. Damit einher gehen Festigkeit und Opazität.

 

Festigkeit

Die Länge der verwendeten Fasern bei der Papierproduktion und das Flächengewicht entscheiden darüber, ob ein Material biegsamer oder steifer ist.

 

Opazität

Die Opazität ist das Maß für die Undurchsichtigkeit des Papiers. Für viele Druckprodukte ist es sehr wichtig, dass der Druck nicht auf die Rückseite durchscheint..

 

Die Druckeigenschaften

Viele Papiere werden mit einem sogenannten Strich versehen, der die Oberfläche glatter werden lässt. Dadurch soll eine höhere Druckqualität gewährleistet werden.

Bei ungestrichenen Materialien kann eine leichte Verschwärzlichung in den Bildelementen auftreten.

 

Falzeigenschaften

Druckprodukte, die weiterverarbeitet werden, sollten aus einem Papier hergestellt werden, das sich gut falzen lässt ohne aufzubrechen.

 

Prägeeigenschaften

Je voluminöser ein Papier ist, umso besser lassen sich einzelne Motive herausprägen.

(Mehr zum Thema → Prägen)

 

Papiersorten…

…gibt es viele. Bei der Produktion von Geschäftsdrucksachen und im Bereich der Werbung kommen meistens die folgenden zum Einsatz:

 

  1. Das ungestrichene Naturpapier

ist das Standardpapier für Geschäftsausstattungen. Es ist meist sehr weiss, holzfrei und hat oftmals etwas Volumen. Holzfrei bedeutet, dass das Papier aus Zellstoff und einem Höchstanteil von 5% verholzten Fasern hergestellt wird. Holzfreie Papiere sind fester und vergilben langsamer.

 

Viele dieser Papiere sind speziell für die verschiedenen Drucker im Geschäftsbereich geeignet. Selbstverständlich werden deshalb auch passende Briefhüllen in den verschiedensten Größen angeboten.

 

Ungestrichene Naturpapiere werden auch Offsetpapiere genannt und sind in den gängigen Gewichten von 60g/qm bis 350 g/qm erhältlich.

 

Im Bereich der Naturpapiere gibt es auch viele Designpapiere, die sich durch ihre besondere Färbung auszeichnen und oftmals Volumen und eine besondere Haptik besitzen. Diese Designpapiere bestechen durch ihren auffälligen Charakter und ihre besondere Aussagekraft.

 

 

  1. Recyclingpapier

besteht aus mindestens 95% Altpapier und gilt aus diesem Grund als besonders umweltfreundlich. Für Bleichung, Färbung und Entfärbung von Altpapier gelten strenge gesetzliche Auflagen.

 

Das Recyclingpapier von heute zeichnet sich durch einen hohen Weißegrad und eine erstklassige Reißfestigkeit aus.

Mit der Verwendung von Recyclingpapier kann jeder einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Eine Steigerung zum Recyclingpapier ist das Umweltschutzpapier. Dieses besteht aus 100% Altpapier und hebt sich von den modernen Recyclingpapieren durch seinen Grauton optisch deutlich ab. Dieser bekannte Grauton mindert jedoch keinesfalls die Qualität.

 

 

  1. Bilderdruckpapier

ist ein Papier, bei dem die Oberfläche mit einem Bindemittelauftrag – dem sogenannten „Strich“ – veredelt ist.

Unterschieden wird hier zwischen

  • Matt gestrichenen Papieren (matte Oberfläche)
  • Halbmatt gestrichenen Papieren (Oberfläche mit Seidenglanz)
  • Glänzenden Papieren (glänzende Oberfläche) und
  • Gußgestrichenen Papieren (hochglänzende Oberfläche)

 

Das Papier bekommt durch den Strich eine geschlossenere, glattere und stabilere Oberfläche, wodurch man eine hohe Detailwiedergabe und bessere Qualität beim Druck erreicht.

 

Der Einsatzbereich der gestrichenen Bilderdruckpapiere ist sehr breit. Er reicht von Flyern, Foldern, Broschüren und Prospekten über Bildbände und Geschäftsberichte bis zu Postern, Plakaten und Kalendern.

Gerne beraten wir Sie persönlich, ausführlich und individuell zur Papierauswahl.